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Sicherer Umgang im Netz

Artikel vom 23.01.2012, von Hinrikus

Das Internet ist nicht mehr aufzuhalten. Was lediglich einmal zur Erleichterung des Datentransfers zwischen Wissenschaftlern von Tim Barners Lee entwickelt wurde, ist zu dem bedeutendsten Phänomen des 21. Jahrhundert geworden. Computer Ob Shopping oder Schule, das Internet ist in sämtliche Bereiche unserer Gesellschaft vorgedrungen und aus den Tagesabläufen der Menschen der westlichen Welt nicht mehr wegzudenken. Ob privat oder geschäftlich, das Internet ist der Informationskanal der heutigen Zeit.

Die Angriffsfläche ist enorm

So viele Vorteile die grenzenlose Vernetzung auch besitzt, sie birgt auch Gefahren. So offenbarte die Seite DNS-test jüngst, dass ein großes System mit einer Vielzahl von Nutzern auch eine breite Angriffsfläche bietet. Ist der eigene Computer mit einem DNS-Changer befallen, so verändert dieser die DNS-Adresse und lenkt den Computer auf andere Seiten. Das Ergebnis: Es wird eine andere, als die tatsächliche Seite angesteuert und Fishing wird zum Kinderspiel. Selbstverständlich ist Antivirus-Software hier oftmals sogar machtlos, weil Viren oder Malware erst dann erkannt werden, wenn sie bereits im Umlauf sind. Erst nach auftreten einer neuen Bedrohung wird die entsprechende Datenbank der Antivirus-Software angepasst und die Datei als Gefahr gemeldet. Dennoch sind solche Programm sehr wichtig, denn sie bieten Schutz. Sicheres Surfen ohne Antivirus Programm und Firewall ist nicht mehr möglich.

Schutz für Kinder im Netz

Abgesehen von rein technischen Gefahren, lauern im World Wide Web natürlich auch psychologische. Die Anzahl der Angeboten an Pornographie und Gewalt sind erschreckend groß und doch meist nur einen Klick entfernt, egal wer gerade vor dem Rechner sitzt. Aber auch hier gibt es Abhilfe. Spezielle Programme filtern heraus und sperren verdächtige Seiten, bevor diese aufgerufen werden. Besonders wer seine Kinder ohne Aufsicht ins Netz schickt, sollte auf diese Programme zurückgreifen. Nach Aktivierung des Jugendschutzes können nur noch zuvor verifizierte und freigegebene Inhalte aus dem Netz geladen werden. Somit sind vor allem Kinder durch eine computerseitige Firewall vor Inhalten aus dem Netz mit Gewalt und Pornographie geschützt. Es bleibt jedoch ein gewisses Risiko. Die meisten Jugendlichen besitzen bereits eigene Smartphones, welche nicht unbedingt der Kontrolle der Eltern unterliegen und problemlos alle Inhalte des Internets aufrufen können. Komplette Sicherheit wird es auch für das Internet nie geben.

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